Verband der Spielebranche und Serious Games Netzwerk

DER VERBAND SPIELEGILDE

RÜCKBLICK AUF ÜBER 20 JAHRE VERBANDSGESCHICHTE

Als Spieleautoren, Verleger, Ladeninhaber und Spielevereinsvorstände gründeten Roland Weiniger und Jürgen Behm Anfang 1993 ein professionelles Netzwerk, das alle Bereich an einen Tisch bringen sollte.

1995 wurde die SpieleGilde als "Verband süddeutscher Spieleautoren, -händler, -verlage und -vereine" in das Vereinsregister Nürnberg eingetragen und erlangte u.a. durch vielfache Auftritte auf Fachmessen in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine überregionale Aufmerksamkeit.

Durch diese internationalen Tätigkeiten nunmehr umbenannt in Verband "deutschsprachiger" Spieleautoren, -händler, -verlage und -vereine, war die SpieleGilde bis 2000 ein Anlaufpunkt für junge Autoren aus Deutschland und dem europäischen Ausland und unterstützte diese für den Eintritt in die Spieleindustrie.

Ein weiterer Bereich war die Gründung einer Vertriebskooperation für den internationalen Im- und Export von Brettspielen, historische Zinnfiguren und Modellbau, aus dem später das Großhandelsunternehmen GamesFleet hervorging.

Mit dem Entstehen des Vereins noris.tech und der Kooperation mit der Spielegilde als Projektteam im Jahr 2001 kamen außerdem Unternehmen aus den Bereichen Computerspiele und Internet hinzu.

Die enge Zusammenarbeit mit den anderen Gilden (z.B. KulturGilde, SozialGilde) des Dachverbands leadventures eröffneten der SpieleGilde eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Unternehmen unterschiedlichster Branchen. In diesem Verbund wurde auch eine politische und öffentliche Interessenvertretung möglich.

Heute versteht sich die SpieleGilde als Branchenverband der Spieleindustrie und steht innovativen Unternehmen der Spielebranche aus aller Welt als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung.

2013 wurde der Verband SpieleGilde 20 Jahre alt. Grund genug, dieses Jubiläum mit einem Festakt in der einmaligen Atmosphäre des Pellerhauses, Sitz des Deutschen Spielearchivs und einem Kunst- und Baudenkmal der Stadt Nürnberg, zu begehen. Mit dem Bekenntnis des Verbands zur Stadt Nürnberg als Ihren Sitz und Wirkungsort unterstrich die SpieleGilde den Anspruch der Metropole die „Spielehauptstadt“ in Deutschland zu sein.

Während zu Zeiten der Gründung des Verbands, Spiele fast ausschließlich zum Freizeit- und Familienvergnügen gespielt wurden, sind diese zwischenzeitlich in fast alle gesellschaftlichen Bereiche vorgedrungen. Mit Spielen kann man lernen, werben, Wissen vermitteln, überzeugen, motivieren oder Körper und Geist fit halten. Weltweit werden mit solchen „Serious Games (ernsthafte Spiele)“ zwischenzeitlich 1,5 Milliarden Euro umgesetzt.

Die SpieleGilde hat diesen Trend schon frühzeitig erkannt und sich schon seit 2004 auf diese Themen spezialisiert. Heute ist der Verband eine Verbundplattform, Interessenvertretung, Dienstleister und Netzwerk und verbindet kleine und mittlere Unternehmen, Entwickler und Forschungseinrichtungen rund um die Spielebranche. Die SpieleGilde ist ein anerkannter Kooperationspartner in der Spieleforschung und Entwicklung.

Das Programm umfasste u.a.
Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Behm
Laudatio von Dagmar Wöhrl (MdB)
Weitere Grußworte, u.a. Christine Kayser (Stadt Nürnberg), Dr. Helmut Schwarz (Deutsches Spielearchiv), Knut Harmsen (IHK Mittelfranken), Dr. Winfried Schlee (Universität Ulm)
"Rückblick und Vision nach 20 Jahren Spielen" Roland Weiniger (stv. Vorsitzender SpieleGilde)
Feier zum Festakt und Gelegenheit zum „Networken" und und Spielen

Der Festakt wurde begleitet von einer Ausstellung über die Spieleproduktionen von Mitgliedsautoren und Verlagen aus 20 Jahren Verbandsarbeit. Die Ausstellung war noch bis Ende August 2013 im Pellerhaus zu sehen.

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